MPU wegen Drogen

Die Drogen-MPU ähnelt der Alkohol-MPU am meisten. Auch hier wird festgestellt, ob Wiederholungsgefahr besteht. Ob Sie "harte" oder "schwache" Drogen konsumiert haben, macht hier keinen großen Unterschied. Der einzige große Unterschied besteht darin, dass Sie bei harten Drogen eine mindestens 12 Monate anhaltende Abstinenz nachweisen müssen. Handelt es sich "nur" um Marihuana, besteht die Möglichkeit auf 6 Monate.

Abstinenz

Selbstverständlich müssen Sie auch bei einer Drogen-MPU einen forensischen Nachweis über Ihre Abstinenz erbringen. Genau wie bei der Alkohol-MPU reichen Versprechungen und nette Worte nicht aus.

Ablauf der MPU

Die MPU besteht aus 3 Teilen, nämlich:

  • Konzentrations- und Reaktionstest an einem Gerät
  • Medizinische Untersuchung durch einen Arzt
  • Verkehrspsychologisches Gespräch

Machen Sie sich keine Hoffnungen darauf, dass Sie den Arzt oder Psychologen mit Geschichten überzeugen können. Gehen Sie in jedem Fall davon aus, dass der Gegenübersitzende deutlich mehr Erfahrung und Wissen aus allen relevanten Gebieten hat. Darauf bereiten wir Sie vor. Die richtigen Antworten auf die Fragen sind das A und O in der Untersuchung - selbstverständlich abgesehen von gültigen Nachweisen.

Sie werden sich über Häufigkeit des Drogenkonsums, Ursachen und persönliche Einstellung zum Thema Drogen rechtfertigen müssen. Viele unvorbereitete Teilnehmer vergeigen ihr verkehrspsychologisches Gespräch schon in den ersten Sätzen, ohne es überhaupt zu merken.

Wir urteilen nicht - wir helfen Ihnen!

Eine MPU Auflage ist für die meisten Betroffenen eine unangenehme Angelegenheit. Der Begriff "Idiotentest" ist dabei nicht gerade förderlich. Bei uns werden Sie durch ausgebildetes Fachpersonal beraten - es ist nicht unsere Aufgabe, über Ihr Vergehen oder mögliche Abhängigkeit zu urteilen. Wir sind allein dafür da, Sie legal und rechtssicher zu einem positives MPU Gutachten zu bringen.

Diskretion und eine profesionelle Grundlage ist für uns selbstverständlich.